ARD-Themenwoche „Glück“ und weitere Interviews

Morgen wird im ARD Mittagsmagazin ein 4:16 min langer Beitrag über mich ausgestrahlt. Es geht darin um das Thema „Glück“ – was bedeutet Glück für mich als von Geburt an sehbehinderten Menschen, machen Herausforderungen glücklich, macht Erfolg glücklich etc.

Zu sehen sind in dem Beitrag schöne, sehr emotionale Bilder etwa von meiner Kilimanjaro-Besteigung im Februar oder von meinen Siegen bei den Paralympics in Vancouver. Zuschauer bekommen auch einen Einblick in meinen Alltag, denn das TV Team hat auch in meiner Wohnung gedreht und mich beim Shoppen in der Münchner Innenstadt begleitet. Reinschauen lohnt sich! Heute ab 13 Uhr im Ersten.

Noch immer werde ich jede Woche für Interviews angefragt. Nachfolgend eine Auswahl der jüngsten Veröffentlichungen:

- Südkurier, 17. November 2013: 
Verena Bentele sportlich und privat
„Ausgerechnet eine blinde Profisportlerin wählt sich für ihren Vortrag im Hegau-Jugendwerk den Titel: „Gute Aussichten“. Die 31-jährige mehrfache Paralympics-Goldmedaillen-Gewinnerin Verena Bentele (31) war auf Einladung des „Vereins der Freunde der Hegau-Jugendwerk GmbH“ nach Gailingen gekommen… Zunächst sprach sie mit Patienten und Rehabilitanden. Sie will die Menschen motivieren, ihnen Mut machen: „Im Vordergrund soll immer stehen, was man kann – und nicht, was man nicht kann!“ … Verena Bentele begeisterte durch ihr spannendes, unterhaltsames Erzählen, „Ich könnte noch stundenlang zuhören“ war der Kommentar vieler Besucher. Sie hatten lernen können, dass Durchhalten sich lohnt.“

- Münchner Merkur, 15. November 2013:
Mit den Ohren zielen
„… Bei den Paralympics in Sotchi wird Verena Bentele erstmals als TV-Kommentatorin in Aktion sein. „Ich kann mir die Wettkämpfe wenigstens live anschauen – und muss nicht vor dem Fernseher auf der Couch rumflezen. Das wäre schon schlimm gewesen“, sagte sie zu ihrer neuen Reporter-Rolle. Mit Bedauern kommentierte die 32-Jährige dagegen, dass aufgrund des 0:4 im Bürgerentscheid 2022 weder Winterspiele noch Paralympics in München stattfinden werden. „Es ist nicht gelungen, den Leuten das Gefühl und die Werte von Olympia und Paralympics zu vermitteln“, so Bentele. Dabei hätte man zuletzt bei den Sommerspielen in London 2012 erlebt, welche Begeisterung im Zeichen der fünf Ringe entfacht wurde: „Da brach ein richtiges Paralympics-Fieber aus. Das hätte ich mir auch für München gewünscht.“

- www.netzathleten.de, 14. November 2013: 
Shoot-Out: Verena Bentele vs. Kati Wilhelm
„… Bei den Paralympischen Spielen und Wettbewerben schießen die sehbehinderten Athleten mit Hilfe von Infrarot-Gewehren. Gezielt wird mit akustischer Unterstützung, dicke Ohrhörer tragen die Sportler, um sich voll auf die Zielgeräusche konzentrieren zu können. Kati Wilhelm schoss viermal rot, einmal grün bei ihrem ersten Mal. Immerhin. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist“, gab die 37-Jährige zu. Verena Bentele schoss fünfmal grün. … Auf Einladung des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) trafen sich die beiden erfolgreichen Olympioniken auf der Olympiaschießanlage von München 1972 zu einem „Duell“ mit dem Blinden-Gewehr. Wilhelm hatte keine Chance gegen die blinde Konkurrentin… Anders als beim olympischen Biathlon steht die Zielscheibe für die Blinden nur in zehn Metern Entfernung. Auch wird nur im Liegen geschossen, die Gewehre sind wegen der Verdrahtung zum Ziel am Schießstand befestigt und werden nicht auf dem Rücken der Läufer durch das Gelände getragen. Verena Bentele fordert jedoch eine Regelreform: „Ich bin absolut dafür, dass die Läufer in Zukunft mit ihren eigenen Gewehren unterwegs sind. Es ist kein Problem, die Waffe am Schießstand mit der Technik zu verbinden.“…“

- www.sport1.de, 13. November 2013:
Paralympics: Bentele kritisiert Sportförderung
„Der Paralympics-Star beklagt bei SPORT1, dass behinderten Athleten Geld und Wertschätzung fehle…“

- Süddeutsche Zeitung, 6. November 2013:
Engagement in München - Macher im Sport
„Verena Bentele, 31, Stimme der Behinderten: Nach zwölf Paralympics-Siegen bestieg die blinde Biathletin den Kilimandscharo, beriet Christian Ude im Wahlkampf und fordert mehr Schulsport.“

- Schwäbische Zeitung, 4. November 2013:
Verena Bentele: Zuerst auf den Kilimandscharo, dann zum Radmarathon
„Im Frühjahr hat sie den Kilimandscharo bestiegen, im Juni an Europas längstem Radmarathon „Trondheim-Oslo“ teilgenommen. 2014 will sie einen Marathon laufen. Der sehbehinderten Sportlerin Verena Bentele, die zwölf Goldmedaillen bei Paralympics und vier Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften errungen hat, wird es nicht langweilig. Auch nicht, nachdem sie 2011 ihre sportliche Laufbahn an den Nagel gehängt hat… Um Sport geht es auch bei ihrem weiteren Engagement… Dass ihr zudem Kinder und Jugendliche am Herzen liegen, ist kein Geheimnis. Deshalb bringt sie sich bei dem Projekt SV Zukunft ein, bei dem prominente Profisportler und erfahrene Managementtrainer für Jugendliche mit schwieriger Perspektivlage aktiv werden. Grundziel ist, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Auch Verena Bentele hat hier schon in vielen bayerischen Schulen Jugendlichen nahe gebracht, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen…“

Liebe Grüße

Verena Bentele

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